SellerX und die geplatzte Auktion

Nach außen geben sich immer alle super professionell. Doch öfter als man denkt, geht es in der VC-Welt zu wie im Kindergarten. Allein deshalb ist der Fall SellerX spannend, wo die Kapitalgeber zu extremen Mitteln gegriffen haben und ihren Zwist in die Öffentlichkeit getragen haben und eine Auktion inszeniert haben, um die andere Partei zum Einlenken zu bewegen:

„Doch kurz vor Mitternacht wurde die Auktion abgesagt. Das teilte die betreuende Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer dem Handelsblatt mit. Gründe für die Absage wurden nicht genannt. Auch Blackrock wollte sich zunächst nicht äußern.

SellerX teilte mit: „Wir begrüßen die Absage der Auktion, die signalisiert, dass die Gespräche zwischen unseren Aktionären und unseren Kreditgebern über die Vereinfachung und Stärkung unserer Kapitalstruktur gut vorankommen.“

Man denkt ja immer, man hätte schon alles gesehen, aber nichts dergleichen.

Mehr zum Drama gibts auch im OMR-Blog:

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, Brands, Shopboerse

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1 Antwort

  1. Um das mal klar zu unterscheiden: Die Auktion wurde von den Banken und nicht von den beteiligten VCs initiiert. VCs sind in den seltens Fällen Gläubiger und schon gar nicht interessiert, dass so etwas an die Öffentlichkeit kommt. Banken ticken da etwas anders… Aber klar, muss man das berücksichtigen, wenn man sich mit denen einlässt

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