Wenn Amazon mit einem „Low-Cost Store“ auf Temu reagiert

Die Online-Anbieter aus China bringen erstmals in 30 Jahren E-Commerce auch Amazon unter Druck. So reagiert Amazon auf Temu mit einem „Low Cost Store“, der direkt aus China versendet:

Für Schlagzeilen sorgten zuletzt vor allem die Konditionen. Spannender ist aber eigentlich, wie Amazon diesen einbinden will:

„Items are not part of the regular Amazon search and must be accessed as a separate storefront via the Amazon app.“

Losgehen soll es in den USA diesen Monat, vielleicht aber auch erst 2025.

Siehe im Vergleich dazu auch, wie AliExpress mit Choice Temu und Shein nacheifert

Amazon, Alibaba und Temu (Pinduoduo) sind in den GLORE50 vertreten.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, China

Schlagwörter:,

1 Antwort

  1. Ich frage mich warum Amazon das macht. Das Modell hat mit Amazons Stärken gar nichts gemein und schadet eher dem erfolgreichen Modell. So sieht es eher aus wie der Karstadt Onlineshop, den Karstadt „damals“ als Antwort auf Amazon gelauncht hat.

  2. Sind wir dann nicht alle total gef****, wenn die Chinesen jetzt Ihre Produkte selbst an „unsere Kunden“ schicken? Nur halt für ein Drittel des Preises oder weniger

    • Nur diejenigen, die selbst mit Produkten aus China gehandelt haben. Die Wertschöpfung daraus ist nun komplett weg bzw. nur noch ein Skalenwettbewerb mit niedrigen Margen. Was ja viel spannender ist aufgrund von TikTok, Temu und Aliexpress: Brauchen die Chinesen überhaupt noch westliche Marktplätze und Logistikinfrastruktur?

Trackbacks

  1. Steht Amazon bald auch regulatorisch auf der Seite von Temu? – Exciting Commerce
  2. Amazon startet seine Temu-Alternative als Amazon Haul – Exciting Commerce
  3. Nach US-Zollverschärfungen startet Amazon Haul in England – Exciting Commerce

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Exciting Commerce

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen