Was die Anbieter aus China angeht, spielt der Otto-Konzern ein doppeltes Spiel. Während sich der Handelsarm von Temu & Co. übervorteilt sieht, wittert der Logistikarm weiter gute Geschäfte. So hat der neue Hermes-Chef kürzlich AliExpress in China seine Aufwartung gemacht:
„Dennis Kollmann, the newly appointed CEO of German logistics giant Hermes, visited Hangzhou to explore a partnership with AliExpress.
Their discussions focused on strengthening logistics and localized services in Germany, a key growth market for AliExpress.
The move highlights AliExpress’s deeper push into Europe, where Germany was an early adopter of its „Global 5-Day Delivery“ service.“
Was immer ein bisschen untergeht: Hermes ist mit seinen Last Mile Services einer der Wegbereiter für Temu & Co. in Deutschland.
Und AliExpress ist für Hermes nicht nur ein attraktiver Kunde, sondern auch ein potenzieller Käufer („Wer schnappt sich 2025 Hermes von der Otto Group?“).
Siehe dazu auch Warum spricht alles über Shemu, aber niemand über AliExpress?
Frühere Beiträge zum Thema:
- Wie der Otto-Konzern von Temu & Co. profitiert
- Wer schnappt sich 2025 Hermes von der Otto Group?
- Warum spricht alles über Shemu, aber niemand über AliExpress?
- Silk Road Update: Alibaba wächst international weiter um 38%
- China ermuntert Shemu & Co. zum Bau von Überseelagern
- Evri (ehem. Hermes UK) geht noch nicht nach China
- Preisfrage: Verkauft die Otto-Gruppe Hermes nach China?
- Weltweit in 3 Tagen: Alibabas Ambitionen für die Logistik
- Exchanges #351: 20 Jahre „Ottos neue Kleider“
- Exchanges #260: Hermes und DHL vs. Amazon Logistics
Kategorien:China, Logistik, Shopboerse, Ultimondo

Ich würde es an Stelle von Otto auch genauso machen um ehrlich zu sein. Ist meiner Meinung nach rational die beiden Themen zu trennen.
klar, nur PR-seitig und in den Appellen an die Politik klingt das immer ganz anders …