Mit einer knappen Milliarde zählt Emma Sleep zu den umsatzstärksten Online-Anbietern im Einrichtungssegment. 2024 sind die Umsätze allerdings stark eingebrochen – von 955 Mio. Euro auf 845 Mio. Euro (-12%). Am stärksten ging es in Europa zurück – von 762 Mio. Euro auf 636 Mio. Euro (-17%). Das hat unlängst Haniel, mit 58% Hauptgesellschafter bei Emma, im Geschäftsbericht (PDF) veröffentlicht:
„Auch Emmas Erlöse blieben ebensowenig wegen schwieriger Marktbedingungen in Europa, reduzierter Marketingausgaben und zeitweise operativer Herausforderungen um 110 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.“
Mehr zu den Problemen im letzten Jahr auch im Interview mit der Wirtschaftswoche („Entlassungen, Beschwerden, Gerichtsverfahren – was ist bei Emma los?“).
Weil Emma „auch in Zukunft geringeres Umsatzwachstum“ erwartet, hat Haniel entsprechende Abschreibungen bei der Firmenbewertung vorgenommen.
Im Fünfjahresvergleich zählt Emma allerdings immer noch zu den Spitzenreitern und hat seine Umsätze seit 2019 knapp versechsfachen können.
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