Flink hat gerade seinen Jahresabschluss für 2023 veröffentlicht (via). Damit gibt es jetzt erstmals offizielle Umsatzzahlen für den 2020 gegründeten Quick Commerce Anbieter.
Laut Handelsregister lag Flink 2023 bei Umsätzen von 467 Mio. Euro (+12%) und dürfte für Deutschland und die Niederlande die 500 Mio. Euro Marke mittlerweile geknackt haben:
„Der Konzern hat im Jahr 2023 seine Wachstumsstrategie pausiert und den Fokus auf Profitabilität gelegt, was sich in einem moderaten Umsatzwachstum von EUR 418,1 Mio. auf EUR 466,6 Mio. widerspiegelt.
Davon entfielen EUR 287 Mio. (Vorjahr: EUR 248 Mio.) auf Deutschland und EUR 160 Mio. (Vorjahr: EUR 128 Mio.) auf die Niederlande.
Angesichts der Herausforderungen in der Weltwirtschaft und auf den Märkten, in denen Flink aktiv ist, wird für 2024 ein moderates Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet.
Für 2025 wird eine Beschleunigung des Umsatzwachstums geplant, welche zu einem moderat zweistelligen Wachstum führen sollte.“
Klammert man den Rewe-Lieferdienst einmal aus, der als stationär getriebener Anbieter eine grundsätzlich andere Strategie verfolgt, teilen sich den Online-Foodmarkt hierzulande gerade vier Anbieter auf: Picnic, Knuspr, Flaschenpost und Flink.
Hinzu kommen Wolt, Uber Eats und Lieferando, die ebenfalls mit schnellen Lieferungen punkten wolllen.
Frühere Beiträge zum Thema:
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