Metro Gruppe steigt bei iBOOD ein und erhöht bei Flip4New

Was als Online-Offensive schon für 2011 geplant war ("Landen iBOOD und Rebuy erstmal bei der Metro?"), wird nun offenbar doch noch Realität: Die Metro-Gruppe steigt bei iBOOD ein und erhöht die Anteile an Flip4New. Das meldet die Lebensmittelzeitung. In der Pressemeldung heißt es:

Iboodnl

"iBOOD, Europe's biggest one-day deal platform, has entered into a strategic partnership with international retailing company METRO GROUP in order to accelerate its growth and exchange know-how between the companies.

Pieter Haas, METRO AG board member, responsible for Business Innovation, says: “One strategic pillar of our Business Innovation approach is investments in industry innovators such as iBOOD. Our investments are set to be of mutual benefit for both partners in order to define future models of retailing.

In line with our investment strategy “Money and More”, we also bring in our strengths such as strong brands, a large store network, high customer frequency and strong buying expertise.

In the collaboration with iBOOD we can strongly benefit from their knowledge of building strong online customer communities. iBOOD has shown significant growth rates and we are happy to partner with an innovative and successful partner as iBOOD.”

Da sich Media Saturn gesellschafterseitig weiter selber blockiert ("Der sture Milliardär"), läuft das Beteiligungsgeschäft inzwischen über die Muttergesellschaft ("Metro holt sich Vorstand für Online-Zukäufe von Media Saturn").

iBOOD zählt in Holland zu den populärsten Online-Anbietern und hatte sich schon 2009 bei den Live Shopping Days präsentiert.

Das große Vorbild Woot! war 2010 von Amazon übernommen worden ("Welche Zukunft hat Woot! noch unter Amazon?").

Der Jahresumsatz von iBOOD soll letzten Schätzungen zufolge bei etwa 30 Mio. Euro gelegen haben ("Wie sich iBOOD, 1DayFly und Qoqa (weiter)entwickeln").

Neben Tengelmann ("Startups können sich jetzt für den e-Day 2014 bewerben") hat zuletzt vor allem die REWE-Gruppe das Online-/Beteiligungsgeschäft forciert.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Elektronikhandel, Live Shopping, Shopboerse

  1. Ich verstehe die iBoot Seite einfach nicht. Die sieht ja schlimm aus. Auch wenn die Preise stimmen sollte an der Stelle mal was gemacht werden. Irgendwie ist dieses Liveshopping untergegangen.
    http://www.zackzack.de/html/index.html ist auch nur noch die Resterampe von Alternate.

  2. den holländischen Medien zufolge ist iBOOD 2.0 unterwegs:
    http://www.twinklemagazine.nl/nieuws/2014/01/metro-group-investeert-miljoenen-in-ibood/index.xml
    Davon unabhängig habe ich den Beitrag ergänzt um ein paar Auszüge aus der Pressemeldung.

  3. Was für ein Schwachsinn. Hier sieht man mal wieder, dass bei Metro keinerlei Verständnis für Ecommerce vorhanden ist.

  4. Um es nochmal zu begründen: „industry innovator“ ist ibood vielleicht im Jahre 2005 gewesen.

  5. ibood darf man nicht unterschätzen: in NL sind sie sehr stark und die IT wird demnächst wohl auch einen gewaltigen sprung machen. Zudem sind die Prozesse im Vergleich zu anderen Playern sehr professionell und verläßlich. Wir haben bisher nur sehr positive Erfahrungen mit Ihnen gemacht. Meine Fragen wäre, wieweit sie sich in Richtung Deutschland verstärkt aufstellen möchten oder planen?

  6. Ich sehe das ganz pragmatisch. Ne Metro eigene Resterampe kann schon Sinn machen. Mit ibood kauft man sich halt Zielgruppendaten.
    Da muss man m.E. auch nicht der early adaptor sein. Insgesamt würde ich aber zustimmen und gerne mal was innovatives von der Metro sehen.
    Wie wäre es denn mal mit ’nem Marktplatz ;-)

  7. ne metro eigene resterampe.. wozu brauch ich dann ibood? da könnte ich als mm in 2 tagen ne neue plattform hinstellen, die genau so aussieht.. gmbh ausgründen und fertig. ibood kennt seit jahren nur seitwärtsbewegung, da ist die luft raus. ecommerce know how hat sich da die metro nun wirklich nicht eingekauft.
    @jochen: du magst den kellerhals als sturen milliardär bezeichnen, den olaf koch kann man aber als ahnungslosen controller bezeichnen.

  8. „Der sture Milliardär“ ist nicht meine Meinung, sondern der Titel des verlinkten Zeit-Porträts, das kürzlich erschienen ist. Bringt wenig Neues, verdeutlicht aber gut die festgefahrenen Fronten.
    Olaf Koch bekommt im aktuellen Manager Magazin http://www.manager-magazin.de/magazin/ sein Fett weg („Die verquere Logik des Olaf Koch“). Der Beitrag ist noch nicht online und deshalb nicht verlinkbar, setzt aber einen guten Kontrapunkt.

  9. @FML
    „ne metro eigene resterampe.. wozu brauch ich dann ibood?“
    Daten bzw. Reichweite in der Zielgruppe!
    „da könnte ich als mm in 2 tagen ne neue plattform hinstellen, die genau so aussieht.“
    Da stimme ich Dir zu – der Technikkrempel ist irrelevant.
    „ibood kennt seit jahren nur seitwärtsbewegung, da ist die luft raus.“
    liveshopping halt ;-)
    „ecommerce know how hat sich da die metro nun wirklich nicht eingekauft.“
    Pure Zustimmung!

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