Wie sich Wish europäischen Marktplatzhändlern präsentiert

Seit Juni hat Wish ein Vertriebsbüro für die europäischen Märkte in Amsterdam. Entsprechend mehr wird man künftig von Wish hören, das sich europäischen Händler und Herstellern aktuell so präsentiert („Meet the marketplace: Wish“):

„Wish currently promotes the products of over 100,000 sellers, but less than 2% of these sellers are based in Europe. This represents a significant opportunity for sellers in the UK and EU.

By listing items that are good quality and can be fulfilled quickly, European sellers will have an immediate advantage over their global counterparts. By listing items that are currently missing from the European assortment, sellers will have a first mover advantage on unexploited business opportunities.

Many sellers make the mistake of thinking Wish is only about selling fast-fashion to millennials! Our UK shoppers are actually very diverse and buy across a wide range of categories.

In the US our most successful sellers generate millions in annual revenue from categories that include homewares, refurbished technology and outdoor equipment.“

Wish wird in der Branche noch extrem unterschätzt, weil es vor allem für ultrabillige Produkte aus China steht. Man merkt allerdings, dass Wish jetzt mit dem Upgrading beginnt und so zunehmend auch andere Marktsegmente abdeckt.

Wish ist ein typisches Beispiel, wie man sie aus Clayton Christensens „Innovator’s Dilemma“ kennt. Keiner der bestehenden Marktplatzplayer hätte eine ähnliche Strategie fahren können wie Wish.

Bei Ebay wären sämtliche Powerseller auf die Barrikaden gegangen, hätte Ebay den eigenen Marktplatz mit günstigen Produkten aus China geflutet. Ähnliches gilt für Amazon und andere.

Wish hingegen hat sich mit diesem Produktangebot in Kombination mit einer neuen Nutzeransprache für die mobile Generation einen ersten Kundenstamm aufbauen können und kann sich nun auf andere Felder vorwagen.

Heute schon operiert Wish mit unterschiedlichsten Apps („Wish und die führenden Mobile Player im E-Commerce“), die sich an unterschiedlichsten Bedürfnissen ausrichten. Das lässt sich beliebig ausweiten und verfeinern, so dass für bestimmte Zielgruppen irgendwann die Händler aus China nur noch eine nachrangige Rolle spielen.

Einen guten Eindruck vermittelt auch der Vortrag von Wish-Gründer Peter Szulczewski auf der Shoptalk-Konferenz.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Mobile, Shopboerse

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