Wayfair will sich weitere $825 Mio. holen – für Home24 & Co.?

Rund geht es gerade im Möbelmarkt. So will Wayfair (PDF-Quelle) das billige Geld nutzen und sich nochmal 825 Mio. Dollar besorgen. Ursprünglich sollten es 750 Mio. Dollar werden. Jetzt sind bis zu 950 Mio. Dollar drin – bei einer Verzinsung von 1%.

Kauft Wayfair Home24 vom Markt?

Wayfair will das Kapital nicht zuletzt auch für Zukäufe nutzen und könnte damit Home24 in seiner aktuellen Börsenverfassung gleich zehnmal vom Markt kaufen („Home24 fällt auf 75 Mio. € Börsenwert: Wann schlägt Wayfair zu?“). Und Westwing dazu.

Was soll aus Westwing werden?

Denn Westwing präsentiert sich zur Zeit als Restrukturierungsfall („An welchen Baustellen Westwing gerade arbeitet“) und ist jetzt an der Börse regelrecht abgestürzt auf eine Bewertung von nur noch 56 Mio. Euro.

Ein Wayfair-Kritiker tritt ab

Zu Wort gemeldet hat sich diese Woche auch Wayfairs schärfster Kritiker, Overstock-Gründer Patrick M. Byrne, der gerade über eine Affäre mit einer russischen Agentin gestolpert ist.

Er wolle einem Verkauf von Overstock jetzt nicht mehr im Wege stehen und sich stattdessen auf seine Blockchain-Abenteuer konzentrieren.

Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, wie es im Möbelmarkt weitergeht.

Wayfair und Westwing sind in den GLORE50, Home24 ist gerade ausgeschieden.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Home & Living, Shopboerse

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  1. Home24 oder Westwing kaufen ist das letzte was Wayfair mit dem Geld machen wird. Warum sollten sie auch? Keines der beiden Unternehmen hat einen signifikanten USP/ Assets die Wayfair in Europa weiter nach vorne bringen würden: Keine Operational Excellence, kein signifikanten Market Share, kein treuer Kundenstamm (am ehesten vll. noch bei Westwing durch das Shopping Club Modell), keine relevanten, exklusiven Marken, alle guten Mitarbeiter sind schon längst weiter gezogen.
    Aber: Ich bin gespannt was Wayfair stattdessen mit dem Geld machen wird.

  2. @Günter
    …das sehe ich genau so…was wollen die mit solchen Verlustbringern die intern auch noch völlig unwirtschaftlich aufgestellt sind und beides KEINE Marken sind die ein Kunde im Möbelbereich fokussiert wahrnehmen wird.
    Natürlich könnte es sein, dass Westwing und Home24 mit Ihrem ZWANG zur Neukundenanmeldung irgendeinen Investor NOCHMALIG überzeugt zu investieren….aber das wäre an Blödheit und Dummheit nicht mehr zu überbieten.

Trackbacks

  1. Unsere Westwing Analyse & gewohnte Tugenden | Digital Apartment - Digital Thought Leader in Home & Living.

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