Otto verkauft seine nächste Hermes-Tochter für 565 Mio. €

Die Otto-Gruppe kann bzw. will sich Hermes in seiner bisherigen Form nicht mehr leisten und arbeitet jetzt mit dem Finanzinvestor Advent an der Zerschlagung („Was wird jetzt aus Hermes, Liefery & Co.?“).

Zum Einstieg hat Advent das britische Geschäft übernommen und hierzulande gleich mal Liefery, Paketfuxx, etc. einstampfen lassen. Jetzt kümmert sich Advent für die Otto-Gruppe auch um die französische Hermes-Tochter Mondial Relay und gibt sie seiner polnischen Beteiligung InPost, die sie kürzlich an die Börse gebracht hat. Entsprechend gute Einblicke gibt es diesmal (PDF-Quelle):

„InPost today announced the proposed acquisition of Mondial Relay, the French out-of-home parcel delivery provider, for a transaction value of €565 million, in cash.

The proposed transaction, subject to its completion, would be financed through a committed 12 month bridge facility, provided by a consortium of seven banks.

The Company currently expects the transaction to be completed by the end of the second quarter of 2021, subject to customary closing conditions, including the receipt of regulatory approvals.

The proposed acquisition would allow InPost to take a major step in its ambition to become Europe’s leading out-of-home automated solution for e-commerce.“

InPost hat gerade den Bau einer neuen Fabrik für Paketautomaten angekündigt (PDF) und man kann gespannt sein, wen man sich hierzulande als Partner sucht.

Für Hermes geht es auch mit diesem Deal eher in Richtung Zerschlagung. Und wenn als nächstes kein Zukauf erfolgt, kann man sich fragen, was von Hermes einmal bleiben wird.

Hier noch die entsprechende Pressemitteilung der Otto-Gruppe, die sich über Kapitalzuflüsse von 565 Mio. Euro freuen kann.

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Kategorien:Logistik, Shopboerse

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