Navabi geht nach der Insolvenz für 6 Mio. Euro an City Chic

Nach der Insolvenz haben es die beiden Gründer nochmal im Alleingang versucht. Doch jetzt geht Navabi für 6 Mio. Euro an die australische City Chic Gruppe, die zuletzt bereits weitere Plus-Size-Anbieter in England (Evans) und in den USA (Avenue) aus der Insolvenz übernommen hat und so im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz auf 160 Mio. Euro (+33%) steigern konnte. In der Übernahmemeldung (PDF) heißt es dazu:

„City Chic has acquired 100% of the shares […] in JPC United GmbH („Navabi“) for €6.0m (A$9.6m) in cash, from the co-founders of Navabi. The company’s assets include €2.1m in cash net of tax liabilities.

Navabi’s websites had 5.8m customer visits in 2020, generating €10.4m (A$16.6m) revenue. Navabi’s inventory was depleted through the pandemic and will be rebuilt to more commercial levels over the next 6 months. Trading and profitability is therefore expected to improve from 2022.

The acquisition will be funded from City Chic’s existing cash balance, which was A$71.5 as at 27 June 2021.“

So sah die Umsatzverteilung von City Chic zum Jahreswechsel aus (PDF-Quelle):

Den Großteil seiner Umsätze macht die City Chic Gruppe, die sich 2018 auf Große Größen spezialisiert hat, also mittlerweile außerhalb Australiens, wo sie sich weitgehend auf das Online-Geschäft konzentriert.

Wer sich für Große Größen interessiert: In den USA ist gerade Torrid an die Börse gegangen, das zwar 2020 wieder unter die Umsatzmilliarde gefallen ist, dafür aber coronabedingt 70% des Umsatzes online gemacht hat. Der Börsenprospekt (PDF) umfasst hier knapp 1.000 Seiten.

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