Website-Icon Exciting Commerce

Westwing auf dem Weg von Exciting Commerce zu Lame Commerce

Bei Westwing kommt es, wie es kommen musste. Als gäbe es noch nicht genügend langweilige Online-Shops, will jetzt auch Westwing einer werden (PDF-Quelle):

Offenbar bot Westwing seinen Stammkundinnen zuletzt zu wenig Inspiration (und attraktive Angebote) und will das Problem jetzt lösen, indem es statt der Kampagnen das stehende Sortiment in den Vordergrund rückt.

Es bleibt ein branchenweites Phänomen (und ein fortwährendes Ärgernis), dass im Online-Handel auch 2022 immer noch die Shopoptimierer (= Conversion-Optimierer) den Ton angeben. Im Zweifel ist es eben leichter, die Conversion zu optimieren als das Shoppingerlebnis zu steigern.

Westwing hat zuletzt 250 Stellen abgebaut und wäre froh, wenn es 2022 das Umsatzniveau von 2020 erreichen könnte:

Ähnlich wie Zalando hat es durch die Sparmaßnahmen seine Cashposition halten können:

Mehr zu den Irrungen und Wirrungen im Online-Möbelhandel auch in den Exchanges #313: Home24, XXXLutz und die Pleite von Made.com

Westwing ist in den GLORE50 vertreten.

Frühere Beiträge zum Thema:

Die mobile Version verlassen