Strategische Differenzen: Otto trennt sich vom Marktplatz-Chef

Wie geht es weiter bei Otto und dem Marktplatzgeschäft? Auf jeden Fall anders als es der zuständige Vorstand wollte, der jetzt nach 4 Jahren verabschiedet wurde:

„Der bisherige Bereichsvorstand Handel und Marktplatz, Bodo Kipper, hat OTTO mit Abschluss des Geschäftsjahres 2023/24 verlassen.

Grund sind unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Einzelunternehmens der Otto Group.“

Da wüsste man natürlich gerne, wo es hakt bzw. was die unterschiedlichen Positionen waren.

Denn an sich läuft ja alles nach Plan.

GMV gesteigert, Partnerumsätze deutlich gesteigert

So hieß es Anfang der Woche noch, dass Otto das Vorjahres-GMV von 6,3 Mrd. Euro in einem schwierigen Jahr „leicht ausgebaut“ und dabei die „Partnerumsätze deutlich gesteigert“ hat. Sie sollen jetzt „bereits bei über zwei Milliarden Euro“ liegen, nachdem im Vorjahr die Milliarde geknackt wurde.

Und die Handelsumsätze?

Das Problem dürften also die Handelsumsätze sein (und damit die Gesamtumsätze), die im Gegenzug extrem eingebrochen und tendenziell unter die Marke von 4 Mrd. Euro gefallen sein dürften. So etwas drückt natürlich aufs Ergebnis. Wohl nicht ohne Grund hat Otto auch die Marktplatzgebühren schon wieder erhöht. Ob das hilft?

Otto ist gerade das größte Problem der Otto-Gruppe. Und speziell der Marktplatzposten entwickelt sch zu einer Art Schleudersitz.

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Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

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