Eine Woche später als geplant hat Wish bzw. ContextLogic den Verkauf an Qoo10 jetzt doch noch durchgewunken bekommen:
Statt der erwarteten 173 Mio. Dollar bleiben den Investoren jetzt noch 161 Mio. Dollar und eine Unternehmenshülle mit Verlustvorträgen von 2,7 Mrd. Dollar, die ContextLogic jetzt anderweitig nutzen will.
Bei börsennotierten Unternehmen ist es gerade durchaus angesagt, nicht das Unternehmen als Ganzes, sondern nur das Kerngeschäft bzw. Teile davon zu verkaufen. Siehe Blue Apron, wo es am Ende doch nicht gereicht hat, oder zuletzt auch Marley Spoon.
Im Grunde war auch Farfetch so ein Fall, auch wenn es da etwas überstürzt lief.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Wish bekommt Verkauf nicht genehmigt und rechnet mit weniger Geld
- Wish verabschiedet sich mit Umsätzen von $287 Mio. (-50%)
- Wish geht für 173 Mio. Dollar an Marktplatzbetreiber Qoo10
- Wish will Aktien durch $50 Mio. Rückkäufe weiter reduzieren
- Wish viertelt sich 2022 und zählt noch 13 Millionen Kunden
- Wish braucht schon wieder einen neuen CEO
- Wish hat seinen Wachstums-Peak bereits 2018 erreicht
- Exchanges #266: Die Augenwischer-Strategie – oder: Wo Wish heute wirklich steht
Kategorien:Shopboerse


Kommentar verfassen