Die Lebensmittelzeitung hat ein Update zum Thema „Wie lange hält die Oetker-Gruppe an Flaschenpost fest?“ Demnach sei im vergangenen Jahr eine Investorensuche gescheitert:
„Nach LZ-Recherchen hat der Nahrungsmittelkonzern aus Bielefeld vorerst aufgegeben, neue Teilhaber für seinen Online-Getränkelieferdienst zu gewinnen.
Sondiert wurden offenbar diverse Optionen – das Spektrum soll von einem Börsengang bis hin zur Suche nach Co-Investoren gereicht haben.“
Oetker spielt das Thema herunter: Aufgrund der verbesserten Profitabilität sei der Kapitalbedarf „sehr überschaubar“ und externe Gespräche entsprechend nicht notwendig.
PR-seitig ließ Flaschenpost zuletzt vor allem mit Marketingkampagnen aufhorchen, die den Getränkedienst besser als Lebensmittelservice positionieren sollen.
Umsatzseitig dürfte Flaschenpost inzwischen bei (über) 500 Mio. Euro liegen und zählt zu den Foodplayern, auf die es zu achten gilt:
Frühere Beiträge zum Thema:
- Flaschenpost begeistert mit „Bringt dir mehr“-Kampagne
- Flaschenpost dürfte die 500 Mio. Euro geknackt haben
- Wird aus Flaschenpost irgendwann Frischepost?
- Wie sich Flaschenpost mit Lebensmitteln seinen Ruf ruiniert
- Wie lange hält die Oetker-Gruppe an Flaschenpost fest?
- Oetker hat für Flaschenpost maximal 898 Mio. Euro bezahlt
- Durstexpress wird Flaschenpost und verschwindet vom Markt
- Exchanges #346: Food & Delivery 2024
Kategorien:Food, Logistik, Shopboerse


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