Für Flaschenpost wird es eng und enger in der Oetker-Gruppe, nachdem unlängst das Aus von Oetker Digital (PDF) beschlossen wurde, das 2016 angetreten war, um (nicht nur) die Zukunft der Oetker-Gruppe zu gestalten:
„Oetker Digital supports the Oetker Group, one of Europe’s largest family-owned food and beverage conglomerates, to thrive in the digital future.
We build new ventures to serve emerging consumer patterns and we launch projects and products to accelerate digital transformation in the Oetker Group.“
Usprünglich war Oetker Digtial u.a. für Durstexpress, das in Flaschenpost aufgegangen ist, für Juit und andere Ventures zuständig. An neuen Ventures mangelte es allerdings schon seit Jahren.
Der Online- und Digitalverfechter verabschiedet sich
Das Aus von Oetker Digital kommt, nachdem der für den 900 Mio. Euro Flaschenpost-Kauf verantwortliche Geschäftsführer und Digitalverfechter in den Beirat verabschiedet wurde (PDF). Damit steht auch die Zukunft von Flaschenpost mehr denn je in den Sternen.
Kürzlich erst hatte Tengelmann bei Babymarkt den Stecker gezogen. Alles hängt nun weiter davon ab, wie lange Oetker bei Flaschenpost durchhält.
Frühere Beiträge zum Thema:
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Kategorien:Food, Logistik, Shopboerse

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