Lieferando und die Hintergründe zum Rewe-Deal

Wenn man bedenkt, wie vehement sich Lieferando einst gegen Lebensmittellieferungen ausgesprochen hat, dann ist eine Kooperation mit Rewe, wie sie Lieferando jetzt bekanntgegeben hat, immer noch sehr bemerkenswert – für beide Seiten.

Das Supermarktblog hat den Deal unter die Lupe genommen („Wie sich Flink bei Lieferando als „Rewe express“ tarnt“)

„Ist das ein Coup, eine Mogelpackung – oder irgendwas dazwischen? Rewe liefert Lebensmittel seit dieser Woche auch über die Plattform von Lieferando an Kund:innen. Eigentlich steckt hinter der Initiative aber ein alter Quick-Commerce-Bekannter. Rückt der damit noch enger an seinen Investor heran?“

Aus Online-Sicht bleibt (Food) & Delivery die unterschätzte Gefahr für den Online-Handel:

Bekanntlich ist Lieferando, das sich das Leben als Monopolist so schön vorgestellt hatte, durch Wolt und durch Uber Eats in Zugzwang gekommen.

Doch durch die Kooperation mit Amazon wird Lieferando inzwischen auch stark durch Amazon Prime promotet.

Lieferando und Wolt sind über Just Eat Takeaway und DoorDash in den GLORE50 vertreten.

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Kategorien:Food, Logistik, Mobile, MORE

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1 Antwort

  1. „Doch durch die Kooperation mit Amazon wird Lieferando inzwischen auch stark durch Amazon Prime promotet.“

    Dazu würde ich zu gerne mal Zahlen wissen. Von allem, was ich aus meinem Umfeld gehört habe, lohnt sich das aktuell kaum aus Kunden-Sicht. Einzige Nutzungen waren Mitnahme-Effekte, weil es zufällig gerade gepasst hat, aber dadurch wurde noch keine Nutzung verändert. Mag künftig vielleicht noch anders sein, aktuell aus meiner Sicht eher so naja.

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