Warum Lieferando plötzlich doch mehr als Lebensmittel liefert

„Was bedeutet das Lieferheld-Aus für den Lebensmittelhandel?“ Das war 2018/19 eines DER Topthemen bei Exciting Commerce.

Und damit verbunden die Frage: Steigt Lieferando über kurz oder lang in den Online-Handel mit Lebensmittel ein? „Nie und nimmer“, winkte Lieferando damals auf der K5 ab:

Und heute, nur 5 Jahre später? Liefert Lieferando nicht nur Lebensmittel, sondern neuerdings auch alles für Gaming-Fans. Und sieht sich nun plötzlich doch als „Alleslieferer“:

„Lieferando ist vor allem für Restaurantessen bekannt, entwickelt sich jedoch zusehends zum Alleslieferer für Essen, Lebensmittel und andere Alltagsprodukte des spontanen Bedarfs.

Unter dem Motto “empower everyday convenience” ermöglicht die neue Handelspartnerstrategie mittlerweile Händlern unterschiedlichster Art und Größe Bestellshops auf der Bestellplattform.

Neben Lebensmitteln und Haushaltsartikel sind Kosmetik, Pflegeartikel sowie Elektronikprodukte besonders schnell wachsende Neukategorien.“

Wie kam es zu dem Sinneswandel? Zum einen ist Lieferando heute – als Teil von Just Eat Takeaway – um ein x-Faches größer als damals:

Zum anderen gab es in der Zwischenzeit nicht nur den Corona-Boom, sondern auch die Quick-Commerce-Offensive, vor allem aber Wolt als neuen Wettbewerber („Wie Wolt zur Shopping-App für alles werden will„). Siehe dazu auch Was DoorDash und Wolt in 10 Jahren geschaffen haben.

Und so kam es für Lieferando dann doch so, wie es kommen musste:

Lieferando und Just Eat Takeaway sind ebenso wie Wolt und DoorDash in den GLORE50 vertreten.

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Kategorien:Food, Logistik, Mobile, MORE

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