„Was bedeutet das Lieferheld-Aus für den Lebensmittelhandel?“ Das war 2018/19 eines DER Topthemen bei Exciting Commerce.
Und damit verbunden die Frage: Steigt Lieferando über kurz oder lang in den Online-Handel mit Lebensmittel ein? „Nie und nimmer“, winkte Lieferando damals auf der K5 ab:
Und heute, nur 5 Jahre später? Liefert Lieferando nicht nur Lebensmittel, sondern neuerdings auch alles für Gaming-Fans. Und sieht sich nun plötzlich doch als „Alleslieferer“:
Wie kam es zu dem Sinneswandel? Zum einen ist Lieferando heute – als Teil von Just Eat Takeaway – um ein x-Faches größer als damals:
Zum anderen gab es in der Zwischenzeit nicht nur den Corona-Boom, sondern auch die Quick-Commerce-Offensive, vor allem aber Wolt als neuen Wettbewerber („Wie Wolt zur Shopping-App für alles werden will„). Siehe dazu auch Was DoorDash und Wolt in 10 Jahren geschaffen haben.
Und so kam es für Lieferando dann doch so, wie es kommen musste:
Lieferando und Just Eat Takeaway sind ebenso wie Wolt und DoorDash in den GLORE50 vertreten.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Was DoorDash und Wolt in 10 Jahren geschaffen haben
- Food & Delivery 2025: Wer übernimmt die Führungsrolle?
- Wenn sich Takeaway (Lieferando) und Just Eat zusammentun
- Was bedeutet das Lieferheld-Aus für den Lebensmittelhandel?
- Exchanges #334: Instacart unter der Lupe
- Exchanges #331: Wo steht Food & Delivery 2023?
- Exchanges #321: Die Amazons von morgen



Kommentar verfassen