Kolonial holt 223 Mio. Euro und will als Oda nach Deutschland

Nach Rohlik („Rohlik holt 190 Mio. € bei Umsätzen von 300 Mio. €“) nimmt auch der Online-Supermarkt Kolonial, der in Norwegen auf Umsätze von 200 Mio. Euro kommt, den deutschen Markt ins Visier.

Über das Selbstverständnis von Kolonial, das sich künftig Oda nennen will, hatten wir bereits ausgiebig berichtet („Kolonial.no hält sich für besser als Ocado“). Jetzt hat es weitere 223 Mio. Euro von Softbank, Prosus (Naspers) und Kinnevik einsammeln können:

„Oda, Norway’s largest online grocery business today announces that it has raised €223M in a funding round led by Prosus and SoftBank Vision Fund 2. Existing investors Kinnevik and REMA both participated in the investment.

Oda currently has a share of online grocery orders in Norway of over 70% with close to €200M in revenue in 2020 and plans to use the funding to commence its international expansion.

It has started construction of a state-of-the-art fulfillment centre in Finland and is due to launch in Helsinki later this year.

Oda also plans to launch its offering in Germany in 2022 and is in discussions with suppliers.“

45% des eingesammelten Kapitals fließen als Secondary-Anteil an die Altgesellschafter, schreibt Kinnevik, das mit 21% der größte Anteilseigner bleibt (PDF-Quelle).

Eine große Kapitalrunde von 100 Mio. Dollar meldete zuletzt auch Everli (ehem. Supermercato24) in Italien, das seine Umsätze 2020 im Zuge der Expansion nach Polen, Tschechien und Frankreich fast vervierfacht hat auf 130 Mio. Dollar.

Kinnevik und Prosus sind als Beteiligungsgesellschaften in den GLORE50 vertreten

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Kategorien:Food, Shopboerse

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