Wie Ebay mit Aktienrückkäufen gegen den Wertverfall ankämpft

Unverändert dramatisch ist die Lage bei Ebay, das seine in der Corona-Zeit gewonnenen Kunden beim besten Willen nicht halten kann und nach 15 Millionen Kunden im letzten Jahr in den ersten neun Monaten bereits weitere 12 Millionen verloren hat und dieses Jahr entsprechend auf das GMV-Niveau von vor 10 Jahren zurückfallen wird:

Würde man nur auf den Aktienkurs achten, käme man nicht auf die Idee, dass sich Ebay so schwer tut. Denn damit der nicht einbricht, hat Ebay in den letzten Jahren Milliarden von Dollar in die Hand genommen, um eigene Aktien zurückzukaufen:

Deshalb sind mit 550 Millionen Aktien heute nur noch halb so viele auf dem Markt wie vor 5 Jahren. Allein in den letzten 12 Monaten hat Ebay jede sechste Aktie (16,7%) zurückgekauft.

Parallel dazu arbeitet Ebay aber (mal wieder) an einem Turnaround-Programm („Wie Ebay dieses Mal die Kurve kriegen will“).

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1 Antwort

  1. Tja es rächt sich eben doch, wenn man seine Provisionen auch auf den Versand kassiert. Beispiel: Artikel 3,70 und 3,70 Versand nach EU = Provisionen verdoppeln sich. Daß sich das die Verkäufer nicht gefallen, ist klar. Das dickste Standbein von Ebay, private Sammler, wurde systematisch vergrätzt. Ebay wurde als Sammelbörse gegründet und die Sammler sind die, die man nicht mehr will. Dazu Gebühren 11% plus 11% auf den Versand. Man geht zur DHL, zahlt 6,99 und Ebay kassiert auch 11% auf 6,99… MIt welchem Recht? Ebay muß erst mal das begreifen, aber begreift es nicht oder will es nicht begreifen.

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