Fressnapf vs. Zooplus: 10 Jahre Rückstand sind nicht so leicht aufzuholen

Fressnapf kommt jetzt online auf knapp 400 Mio. Euro (+20%) bei Gesamtumsätzen von rund 4 Mrd. Euro (+13%). Damit kommt Fressnapf online zwar gut voran, hinkt Zooplus aber weiter 10 Jahre hinterher.

„Der Online-Umsatz der Fressnapf-Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. Am stärksten war dies in Frankreich und Belgien der Fall – mit Wachstumsraten von 59 bzw. 67 Prozent.

Um diesen Vertriebskanal in Zukunft weiter zu stärken, investiert Fressnapf in diesem Jahr in die Online Customer Experience und baut 2024 ein 72.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum in Deutschland, von welchem aus künftig vor allem das stark wachsende Versandgeschäft in ganz Europa bedient werden soll.

So entsteht eine automatisierte Versanddrehscheibe für das europäische E-Commerce-Geschäft, um schnell und kostengünstiger ausliefern zu können.“

Von den 475 Mio. Euro Wachstum im Jahr 2023 stammen gut 400 Mio. Euro aus dem stationären Geschäft. Doch so verführerisch es für die Platzhirsche ist, offline durch günstige Zukäufe zu wachsen, wird die Zukunft eben online entschieden.

Eine der neuen Initiativen ist die Fressnapf-Box, mit der Fressnapf in die Fußstapfen von Bark tritt: „Für die Juni-Box mussten zum ersten Mal zwei LKWs kommen, um alle Boxen pünktlich zu den tollsten Kund:innen der Welt zu senden“, hieß es dazu im letzten Update.

Darüber hinaus arbeitet Fressnapf an einer Fülle von Services für Tierliebhaber:innen.

Zooplus veröffentlicht seit dem Börsenrückzug keine Geschäftszahlen mehr.

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Kategorien:Food, Shopboerse

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