Warum Stash am 10-Minuten-Versprechen festhalten will

Im Quick Commerce rappelts gerade gewaltig. Stash will sich jetzt in der Schweiz auf wenige Städte fokussieren, aber am 10-Minuten-Versprechen unbedingt festhalten, während Flink, Gorillas & Co. inzwischen nur noch „in Minuten“ liefern. Warum? Das hat Stash-Mitinhaber Benno Burkhardt am Mittwoch auf der SCORE!-Konferenz in Zürich erläutert.

Zum einen hält er es für das stärkste Versprechen an die Kund:innen, die schnell etwas wollen oder schnell etwas brauchen.

Zum anderen, und das ist der spannendere Punkt, rechne es sich nicht, wenn die Fahrer für eine Lieferung zu lange brauchen, sprich: Stash versucht auch, das Einzugsgebiet für jeden Standort entsprechend überschaubar zu halten – oder konkret:

„Alle Adressen, die […] mit den 45 Stundenkilometer schnellen E-Bikes innert 6,5 Minuten erreichbar sind, werden beliefert.

Spätestens 2,5 Minuten nach Eingang der Onlinebestellung sollen sich die Rider aufs Bike schwingen. Eine Minute ist als Reserve eingeplant, damit es nicht zu hektisch wird.“

In der Schweiz sieht sich Stash jetzt für die meisten Orte ohne direkte Konkurrenz und leitet sich allein für den Schweizer Markt ein Marktpotenzial für Quick Commerce von 500 Mio. CHF her.

Auf dem SCORE! Foodpanel vertreten war neben Stash und Migros Online (ehem. LeShop) auch der Schweizer Pizzalieferdienst Dieci, der rund 80% seiner Bestellungen online abwickelt und dabei bewusst nicht auf JustEat/Eat.ch setzt. Geliefert wird mit rund 600 Pandas.

Die Dieci-Gruppe kommt mit all ihren Aktivitäten in der Schweiz auf einen Gesamtumsatz von 130 Mio. CHF und betreibt neben Dieci auch die LO! Delivery AG.

Zu den jüngsten Entwicklungen im Schweizer Foodmarkt siehe auch das Need for Speed Update.

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Kategorien:Food, Logistik, Mobile

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