Auf dem Weg zur 10-Milliarden-Marke hat Knuspr jetzt bei Amazon angedockt. Und wer könnte so einen Deal besser einfädeln als der Knuspr-Chef, der vorher die Geschäfte von Amazon Fresh und Prime Now geleitet hat?
„Ab heute können Prime-Mitglieder ihren Lebensmitteleinkauf mit Knuspr auf Amazon.de erledigen – Auftakt der Partnerschaft ist der Großraum Berlin, das Rhein-Main-Gebiet und der Großraum München folgen in den kommenden Monaten.
Die Lieferung erfolgt bereits ab drei Stunden nach der Bestellung in frei wählbaren, einstündigen Zeitfenstern – von Montags bis Samstags zwischen 6 und 22 Uhr. Alle Bestellungen werden im Knuspr-Logistikzentrum in Berlin Schönefeld zusammengestellt und von Knuspr in speziellen Fahrzeugen gekühlt ausgeliefert.“
Entsprechend wirft der Deal zwei große Fragen auf:
- Hat Knuspr Sonderkonditionen bekommen? Denn schließlich dürfte niemand die wunden Punkte von Amazon (Fresh) besser kennen.
- Und was bedeutet der Deal für Tegut, das bisher im Rhein-Main-Gebiet der Amazon-Partner der Wahl war?
Auf der K5 hatte Knuspr eingeräumt, dass der Start in Berlin und der Wechsel von Bringmeister zu Knuspr nicht ganz so reibungslos gelaufen ist wie erwartet und das Berliner Publikum anspruchsvoller sei, was die App-Nutzung etc. angeht.
Mit dem Amazon-Deal versucht Knuspr zudem Picnic in Schach zu halten, das inzwischen nicht mehr nur in NRW, sondern auch in Berlin, in Hamburg und im Rhein-Main-Gebiet präsent ist.
Zum Thema Food & Delivery 2024 hatten wir auch in den Exchanges #346 gesprochen.
Frühere Beiträge zum Thema:
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- Knuspr & Co. holen sich 160 Mio. € vor dem geplanten IPO #K52024
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- Exchanges #346: Food & Delivery 2024
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