Zalando profitiert weiter von gesunkenen Retourenquoten

Zalando hat auch im ersten Quartal sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis weiter stark von gesunkenen Retourenquoten profitiert:

„Die Zalando SE erwartet für das erste Quartal 2021 ein GMV und bereinigtes EBIT über Markterwartungen. Grund sind ein besser als erwarteter Start in die Frühjahr-Sommer Saison, sowie eine niedriger als erwartete Retourenquote.

Nach vorläufigen Zahlen stieg das GMV um 54,5-56,5% auf 3,13-3,17 Milliarden Euro (Q1 2020: 2,0 Milliarden Euro), der Umsatz wuchs um 46-48% auf 2,22-2,26 Milliarden Euro (Q1 2020: 1,5 Milliarden).

Zalando erwartet für den gleichen Zeitraum ein bereinigtes EBIT zwischen 80-100 Millionen Euro (Q1 2020: -98,6 Millionen Euro).“

Im Geschäftsbericht für 2020 (PDF) hatte Zalando bereits erläutert, wie es zu dem „erheblichen Rückgang der Retourenquoten“ gekommen war:

„Die günstige Entwicklung der Retourenquote im Jahr 2020 ist auf den veränderten Kund*innenmix mit einem hohen Anteil neuer Kund*innen sowie den veränderten Kategoriemix mit einem höheren Anteil an bedarfsorientierten Kategorien zurückzuführen.“

Außerdem hat Zalando festgestellt, dass die Menschen in der Corona-Zeit die Ware schneller zurückgeschickt haben als üblich. Allerdings geht Zalando davon aus, dass die Retoureneffekte eher temporärer Natur sind.

In den Exchanges #274 haben wir besprochen, was Zalando jetzt als 10-Milliarden-Player vorhat:

Zalando ist in den GLORE50 vertreten.

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Kategorien:Shopboerse, Zalando

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