Mister Spex will an der Börse 225 Mio. Euro einsammeln

Mister Spex will bei Umsätzen von 164 Mio. Euro (+18%) an der Börse 225 Mio. Euro einsammeln:

„Der angestrebte Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf neuer Aktien in Höhe von mindestens 225 Millionen € soll vor allem zur Beschleunigung der Wachstumsstrategie und der internationalen Expansion des Omnichannel-Geschäftsmodells sowie zur Rückführung eines Überbrückungskredits verwendet werden.

Von den bestehenden Aktionären wird erwartet, dass sie Aktien zur Abdeckung möglicher Mehrzuteilungen in Höhe von ca. 15 % des Basisangebots zur Verfügung stellen.“

Im ersten Quartal gings für Mister Spex um 27% voran.

Zuletzt hatten bereits About You („About You rechnet mit Börsenbewertung um die 4 Mrd. Euro“) sowie Bike24 und auch Signa Sports United (Fahrrad.de, Tennis-Point) ihre Börsenambitionen angemeldet.

Gerade wenn man sieht, wie Mister Spex gegen Fielmann & Co. ernsthaft mit Filialen antreten will, ist es umso bedauerlicher, dass es für ein Audibene („Audibene will als Hear.com mit 151 Mio. € Umsatz an die Börse“) mit dem Börsengang nicht geklappt hat.

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  1. Aus der Bilanz geht hervor, dass das Geschäftsmodell nachhaltig 10 Millionen Euro Verlust pro Jahr produziert und wenn man die Tendenz für 2021 anschaut eher sogar deutlich mehr. Das Umsatzwachstum ist auch nicht so dynamisch, dass man glauben darf, dass sich Skaleneffekte positiv auf den Gewinn auswirken. Ich sehe hier keinen Investmentcase, folded under windeln.de and others.

    • zwischen der Strategie, den Kennzahlen und den Wachstumsraten auf der einen Seite und der angestrebten Bewertung auf der anderen Seite klaffen definitiv Welten. Ich gehe auch davon aus, dass es Mister Spex über kurz oder lang zur Hälfte des Preises gibt.

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