Wie Zalando in der Krise Kosten und Risiken verlagert

Im Gegensatz zur Corona-Zeit scheint sich diesmal About You verspekuliert zu haben, während sich für Zalando der frühzeitige Fuß auf der Bremse diesmal besser auszahlen dürfte (PDF-Quelle).

Wie Zalando mit den Herausforderungen umgeht

Wie schon in der Corona-Krise hat sich Zalando auch diesmal den Kapitalmarkttag gespart, hat aber beim letzten Investorencall auf Nachfrage ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, wie es mit den Herausforderungen umgeht:

Obwohl Preisgünstiges zur Zeit gefragter ist, will Zalando das margenseitig eher wenig lukrative Segment nicht selber bedienen, sondern tendenziell Partnern wie C&A überlassen.

Auch generell will Zalando in der Krisenzeit nur das Nötigste auf eigene Rechnung auf Lager nehmen und hier vor allem das, was es braucht, um die eigene Modekompetenz zu unterstreichen. Mehr denn je soll also über die Plattform laufen:

Zugleich möchte Zalando aber seine Lagerkapazitäten auslasten und seine Partner motivieren, Fulfillment by Zalando zu nutzen. Argument ist hier, dass sich die Partner nur so bei Bestellungen mit mehreren Positionen die Versandkosten mit anderen teilen können.

Ein Treiber sind hier natürlich die höheren Mindestbestellwerte. Siehe dazu auch die früheren Beiträge.

Wenn man von der Radikalität einmal absieht, macht das strategisch alles in allem einen sehr runden Eindruck, was Zalando gerade macht.

Auch wenn Zalando so sein volles (Wachstums-)Potenzial erstmal nicht ausschöpfen kann.

Zalando ist in den GLORE50 vertreten.

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