Picnic lag 2021 bei Umsätzen von 719 Mio. Euro (+58%)

Nach den Deutschlandzahlen hat Picnic jetzt auch die Gesamtumsätze für 2021 veröffentlicht. Demnach ist Picnic letztes Jahr um 58% gewachsen – von 455 Mio. Euro auf 719 Mio. Euro:

Da Picnic weiter stark expandiert („Picnic will Deutschland bis 2025 komplett abdecken“), haben sich die Verluste verdreifacht auf 114 Mio. Euro.

Mehr zur Food-Welle mit Picnic & Co. auch im jüngsten Exchanges-Update.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Logistik, Mobile

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  1. Täuscht das, oder hat auch Picnic ein Problem mit dem Geschäftsmodell? Da war ja bisher immer der Leuchtturm der Szene. Verlust verdreifacht bei 58% Umsatzwachstum sieht nun nicht gerade nach ner soliden Wachstumsstory aus. Die Frage ist, was davon sind 1x-Kosten (Lager-Setup) und was laufende Kosten?

  2. Skalierung kostet halt erst mal Geld. Unabhängig vom Geschäftsmodell.

    • Das stimmt, aber die Frage ist, ab welchem Umsatz das Ganze dann profitabel wird und sind solche Umsätze dann überhaupt realistisch. Wie gesagt, so lange das 1x-Kosten für’s Setup sind, ist das alles fein. Wenn sie aber an jeder Bestellung Geld verlieren, dann macht ne Skalierung wenig Sinn. Siehe Gorillas.

      • Picnic ist in Sachen Skalierung weniger ein Umsatz- als ein Standortthema. Und die ersten Standorte bzw. das NL-Geschäft soll ja operativ bereits profitabel sein.

        Die Verluste fallen vorwiegend bei der Fülle an neueren Standorten, speziell in Deutschland an, sind aber gut kalkulierbar. Picnic weiß ziemlich genau, ab wievielen regelmäßigen Kundinnen sich das Geschäft zu tragen beginnt.

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