Ausverkauf bei ProSiebenSat.1: Möbel.de geht an XXXLutz

Während sich Home24 die Butlers-Filialen ans Bein bindet, schnappt sich XXXLutz Möbel.de:

„Die XXXLutz Gruppe übernimmt Investment an der moebel.de Einrichten & Wohnen AG von der ProSiebenSat.1-Tochter NuCom Group.

Mit dem Ausstieg des Investors hat sich für die XXXLutz Gruppe die Möglichkeit des Investments ergeben. Es werden von unserer Seite bei dieser Beteiligung keine operativen Tätigkeiten übernommen.

Das bestehende Management unter dem CEO Arne Stock betreibt die neutrale Plattform wie bisher weiter und wird diese in den folgenden Jahre weiter internationalisieren.“

Moebel.de hatte im Bundesanzeiger zuletzt Umsätze von 13,4 Mio. Euro (2019) gemeldet, nach 18,3 Mio. Euro im Jahr 2018.

Damit geht der Ausverkauf bei ProSiebenSat.1 weiter. Siehe zuletzt Amorelie geht an Beate Uhse & Co. – und nicht an Lovehoney.

Am Spannendsten bleibt, was aus Flaconi wird („Flaconi wächst 2020 auf Umsätze von 292 Mio. Euro“), das nach den gesunkenen (Börsen-)Bewertungen jetzt wieder günstiger zu haben sein dürfte. Siehe auch flaconi startet mit neuer Management-Aufstellung in 2022.

Ebenfalls zur Disposition dürften Stylight und Jochen Schweizer mit Mydays stehen, wo zuletzt ebenfalls die Führung gewechselt hat.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Home & Living, Shopboerse

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  1. Nach unten durch gereicht trifft es in diesem Fall wohl recht gut. Ein Händler, der eine „neutrale“ Plattform betreibt? Noch dazu einer, den man sonst im Handel (und nicht nur dort) oftmals sehr kritisch sieht? Der Kaufpreis wird schon die Refinanzierung durch eigene Shops möglich erscheinen lassen. Das ist m.E. eher ein Auslaufmodell, die rückläufigen Umsätze sprechen auch dafür, auch wenn das anders begründet wird.

Trackbacks

  1. ProSiebenSat.1 hat für Amorelie 26 Mio. €, für Möbel.de 10 Mio. € bekommen – Exciting Commerce

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