Rohlik holt weitere 100 Mio. € und will sich 2021 verdoppeln

Die tschechische Rohlik-Gruppe setzt ihr rasantes Wachstum fort und will sich auch 2021 weiter verdoppeln auf bis zu 700 Mio. Euro. Das sagte Rohlik-Chef Tomáš Čupr gestern auf der K5 Digital.

Zugleich gab Rohlik gestern seine jüngste Finanzierungsrunde und die Expansionspläne nicht nur für Deutschland, sondern auch für weitere europäische Länder bekannt:

„Die Rohlik Group, einer der führenden Online-Lebensmittelhändler in Mitteleuropa, hat im Rahmen der Serie-C-Finanzierung unter Führung durch Investor Index Ventures weitere 100 Millionen Euro erhalten und dadurch eine Unternehmensbewertung von 1 Milliarde Euro erzielt.

Nachdem die Rohlik Gruppe erfolgreich mit „Kifli“ nach Ungarn und mit „Gurkerl“ nach Österreich expandiert ist, steht der Launch in München im August 2021 unmittelbar bevor.

Mit Bischofsheim im Städtedreieck Frankfurt, Wiesbaden und Mainz steht auch der zweite Knuspr Standort bereits fest und wird noch in diesem Jahr auf München folgen. Für 2022 sind Düsseldorf, Köln, Essen und Dortmund in der Vorbereitung.

Es ist Rohliks Passion, es den Menschen in Europa zu ermöglichen, besser zu essen und ein glücklicheres Leben zu führen. In naher Zukunft werden wir dies auf Rumänien, Italien, Frankreich und Spanien ausbreiten, um der führende europäische Player zu werden.”

In Italien sei bereits ein Standort für Mailand gefunden, sagte Tomáš Čupr im K5 Gespräch.

Im Gegensatz zu anderen Online-Foodanbietern, die gerade viel Geld erhalten, habe Rohlik ein erprobtes Geschäftsmodell, mit dem sich profitabel arbeiten lässt. So sei auch Gurkerl in Wien gut angelaufen.

Vergangene Woche hatte bereits Deutschland-Chef Erich Comor erläutert, wie die Vorbereitungen für Knuspr laufen (frei für K5 Mitglieder).

Knuspr will wie Picnic und bald auch Oda mit seinem für die Kund:innen bequemen Lieferservice hierzulande Edeka, Rewe & Co. in der Grundversorgung den Rang ablaufen.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen im Online-Food-Sektor auch in den Exchanges #278.

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