Wie lief es für die DAX-Neulinge Zalando und HelloFresh seit dem Börsengang?

Für Exciting Commerce und den deutschen Online-Handel ist heute ein großer Tag. Es lohnt sich also, mal nachzuschauen, wie es für die beiden DAX-Neulinge seit dem Börsengang lief.

Zalando war beim Börsengang im Oktober 2014 noch nicht wirklich profitabel und musste daher einiges an Prügel einstecken. Beeindruckend war, wie es sich umgehend danach vom Online-Shop zur Plattform gemausert hat und das Thema seitdem mit Hochdruck vorantreibt.

Sowohl der Umsatz als auch die Börsenbewertung haben sich seit dem Börsengang verfünffacht – auf eine Bewertung von heute 25 Mrd. Euro.

Inzwischen hat Zalando ein GMV-Ziel von 30 Mrd. Euro für 2025 ausgegeben.

HelloFresh tat sich noch schwerer beim Börsengang und brauchte gleich zwei Anläufe. So kam es im Oktober 2017 mit einer eher mäßigen Bewertung an die Börse und hat sich in nur vier Börsenjahren verachtfacht – auf 15 Mrd. Euro. Der Umsatz hat sich in dieser Zeit versechsfacht:

Inzwischen nimmt HelloFresh die Umsatzmarke von 10 Mrd. Euro ins Visier und wächst auch durch Zukäufe.

Was beide Unternehmen von anderen unterscheidet, sind ihre Ambitionen („Exchanges #285: Wer ist DAX-Material im E-Commerce?“):

Aktuell gibt es in dieser Hinsicht eigentlich nur ein Unternehmen an der Börse, das da mithalten kann.

Zalando und HelloFresh sind zwei von 54 Wachstumstreibern in den GLORE50.

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Kategorien:Food, Shopboerse, Zalando

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