Zalando könnte jetzt Asos, Boohoo und Net-a-Porter haben

Zalando lässt diese Woche mit einer Übernahme aufhorchen („Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety“), über deren Sinnhaftigkeit man streiten kann, gerade wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten ein Zalando in der aktuellen Marktphase hätte, wo Online-Anbieter zu Spottpreisen zu haben sind.

Milliardenplayer wie Asos oder Boohoo gibt es an der Börse gerade für 840 Mio. Pfund bzw. 715 Mio. Pfund.

Und das bei Umsätzen von 4 Mrd. Pfund (Asos) bzw. 2 Mrd. Pfund (Boohoo). Beide haben so ihre Probleme, sind aber jeweils dort stark, wo Zalando schwach ist.

Ähnliches gilt für Yoox Net-a-Porter, das wieder mal zu haben wäre. Siehe auch Farfetch steckt $200 Mio. in Neiman Marcus statt in Yoox Net-a-Porter.

Man kann gespannt sein, ob Zalando oder jemand anderes die Gunst der Stunde nutzt und eine entsprechende Gruppe baut.

Mit 6,6 Mrd. Euro ist Zalando ebenfalls so schwach bewertet wie lange nicht, spielt aber an der Börse noch in einer anderen Liga.

Asos, Boohoo und Zalando sind in den GLORE50.

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Kategorien:Shopboerse, Zalando

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  1. Das Problem ist, dass man die Läden ja nicht ernsthaft zu diesen Kursen kaufen könnte. Dazu müsste man den ALLEN Aktionären ein wesentlich höheres Angebot machen, als die jetzigen Börsenkurse und das müsste sicher mindestens doppelt so hoch liegen. Wenn wir nur mal Zalando selbst nehmen, die haben 34% Streubesitz, das ist das, was man im Bestcase über die Börse bekäme. Aber ich würde mal tippen, dass keiner der restlichen Zalando-Shareholder so dämlich wäre, seine Anteile in der jetzigen Phase für den Preis zu verkaufen. Gleiches wird für die Shareholder der beiden Unternehmen oben gelten.

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