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Was Alibaba jetzt so alles übernehmen könnte – von Zalando bis Allegro

Angenommen, Alibaba würde sein internationales Geschäft um AliExpress, Lazada, Trendyol und Daraz ausgliedern und als Lazada Group entsprechend ausbauen. Welche M&A-Möglichkeiten hätte es dann?

Während Farfetch weiter in die Offensive geht (Exchanges #308) schien bei Zalando zuletzt ein bisschen die Luft raus zu sein (Exchanges #323). Und gerade deshalb wären beide jeweils gute Übernahmekandidaten, wobei Farfetch ja schon entsprechende Verbindungen hat („Farfetch wechselt für $1,15 Mrd. von JD ins Lager von Alibaba„).

Gute Alternativen wären im Modebereich – allein oder gemeinsam – auch Asos und Boohoo, die bei substanziellen Umsätzen weiter zu Spottpreisen zu haben sind (siehe auch Zalando könnte jetzt Asos, Boohoo und Net-a-Porter haben).

Im Grunde ist für Alibaba alles relevant, was sich GMV-seitig heute schon im zweistelligen Milliardenbereich bewegt. In Europa wäre das neben Zalando und Trendyol, das Alibaba schon gehört, vor allem Allegro.

In den USA bietet sich weiter Ebay an. Und eine Lazada-Group täte sich hier vermutlich leichter als Alibaba selber.

Alternativ kämen auch Etsy und in Südamerika MercadoLibre in Frage, die ebenfalls auf das von Alibaba bevorzugte Marktplatzmodell setzen. Nicht unspannend wäre außerdem, wenn Alibaba bei Shein zum Zug käme.

Speziell in Europa wäre die Liste noch länger. Andere mögliche Kandidaten würden allerdings etwas mehr Kreativität und Geduld erfordern.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen würde einen wundern, wenn Alibaba die Gunst der Stunde nicht in der ein oder anderen Form nutzen würde. Über Alibabas Expansionsmöglichkeiten außerhalb Chinas haben wir uns gerade auch in den Exchanges #324 unterhalten:

Mehr zu den Umwälzungen im Markt finden Interessierte auch in den Exchanges #321: Die Amazons von morgen

Alibaba und viele der genannten Kandidaten sind in den GLORE50 vertreten.

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