Wer kennt alle 5-Milliarden-Player aus Europa – von Asos bis Zalando?

10 Milliarden ist die neue Milliarde im Online-Handel (siehe die Exchanges #275: Wenn Onliner die Marktführerschaft übernehmen). Und während diese Umsatzmarke weltweit schon eine ganze Reihe von E-Commerce-Unternehmen geknackt haben (viele davon in den GLORE50), ist Zalando das erste Online-Handelshaus aus Europa, das dies geschafft hat (und für 2025 bereits die 30 Mrd. Euro im Visier hatl).

Dahinter gibt es inzwischen allerdings schon etliche europäische Online-Player mit Umsätzen von 5 Mrd. Euro und mehr. Allen voran HelloFresh, das dieses Jahr, nicht zuletzt durch seine US-Tochter, bis zu 6 Mrd. Euro erreichen will:

Auch so mancher Online-Veteran mischt weiter vorne mit. So hat gerade Bol.com aus den Niederlanden bekannt gegeben, dass es die 5 Milliarden dieses Jahr klar packen wird:

Und auch für Cdiscount aus Frankreich sind die 5 Mrd. Euro in greifbarer Nähe. Siehe Von Cdiscount zu Octopia – die 12 Mrd. €-Vision von Cnova

Dagegen hat Wildberries, der Shootingstar aus Russland, bereits im letzten Jahr an der 5-Mrd.-Marke gekratzt. Da dürfte dieses Jahr noch ein bisschen mehr drin sein:

Ähnliches gilt für Trendyol aus der Türkei („Trendyol reiht sich mit $16 Mrd. Bewertung hinter Zalando ein“), das dieses Jahr auf ein GMV von bis zu 10 Mrd. Dollar kommen kann.

In England ist noch offen, ob Asos oder aber Farfetch schneller ans Ziel kommt. Siehe dazu auch Farfetch zeigt jetzt doch Interesse an Yoox Net-a-Porter.

Etwas außer Konkurrenz laufen Zara und H&M („Zara zieht H&M online mit 6,6 Mrd. Euro (+77%) klar davon“), für die das Online-Geschäft immer noch eher notwendiges Übel ist.

Wie immer liegt der Fokus bei uns auf den Online-Spezialisten. Deshalb sind traditionelle Handelskonzerne wie Media Saturn, die Otto-Gruppe oder Tesco nicht berücksichtigt.

Ebenfalls ausgeklammert sind Delivery Hero, Just Eat Takeaway und Deliveroo, die aber mit ihren Lieferservices zunehmend ins Handelsgeschäft vordringen und so auf Fünf- bis Zehn-Jahressicht eine durchaus prägende Rolle spielen können.

Unterschätzt werden im europäischen Marktgefüge gerne die großen Player aus Osteuropa. Deshalb haben wir uns mit diesen mal etwas intensiver in den Exchanges #289 befasst.

Etwas den Anschluss verloren hat hingegen VeePee (ehem. Vente-Privée), das vor 5 Jahren noch im Spitzenfeld lag („Die Top-Online-Händler auf 10-Milliarden-Kurs – Update 2017“).

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