Die Second Hand Börse Mercari startet mit den Mercari Shops

Mercari ist seit 2018 so etwas wie die Mutter aller Second Hand Börsen in den GLORE50 und liegt mit seiner Vision (PDF) inzwischen sehr nah an dem, was auch wir propagieren: nämlich die zunehmende Integration von Neuware in den Second-Hand-Kreislauf:

Doch nicht nur das. Denn gerade hat Mercari, das aus Japan stammt, aber auch in den USA aktiv ist, zudem die Mercari Shops angekündigt, die sich dann auch außerhalb der App nutzen lassen:

„With a concept of “sell with ease,” Mercari Shops is an e-commerce platform that allows users to establish their own online shop and sell their products directly to consumers using just their smartphone.

By using the same simple operations as when a user lists an item on Mercari, Mercari Shops will allow anyone* to have their very own shop on the Mercari app and enjoy access to Mercari’s pool of over 19 million monthly users without the need to gather their own customer base.“

Solcherlei Ansätze hat man in der Vergangenheit immer wieder gesehen. Doch letztlich stellt sich ja zunehmend die Frage: Geht ein Shopify Richtung Marktplatz oder geht ein Marktplatz Richtung Shopify? Am ehesten hätte man das vielleicht von Etsy erwartet.

Spannend ist im Fall von Mercari vor allem, dass es die Mercari Shops über eine eigene Tochtergesellschaft vorantreiben will. Siehe auch die persönlichen Anmerkungen dazu.

Kommende Woche folgen dann die Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Da gibts dann sicherlich noch den ein oder anderen weiteren Einblick. Zuletzt lief es jedenfalls nicht schlecht für Mercari, wie das letzte Quartalsupdate (PDF) zeigt.

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Kategorien:Mobile, Shopboerse

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